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PKD-Kreis-Borken

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Vertragsgrundlagen

 

Die meisten unheilbar kranken Patienten wünschen sich, nicht in der teilweise als anonym erlebten Umgebung eines Krankenhauses, sondern zu Hause, in ihrer gewohnten Umgebung, sterben zu dürfen. Die Voraussetzungen für ein Sterben zu Hause sollen nach dem Willen des Gesetzgebers durch ein zielgerichtetes Zusammenwirken von Haus- und Fachärzten sowie qualifizierten Pflegediensten verbessert werden. Die dadurch geschaffenen Leistungsstrukturen beinhalten neben der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung im Sinne des § 37 b SGB V auch die allgemeine Palliativversorgung i.S. § 37 d SGB V.

Für die Umsetzung der ambulanten palliativmedizinischen Versorgung haben die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen Lippe (KVWL) und die gesetzlichen Krankenkassen eine vertragliche Vereinbarung abgeschlossen.


Die "Vereinbarung zur Umsetzung der ambulanten palliativmedizinischen Versorgung von unheilbar erkrankten Patienten im häuslichen Umfeld", die die gesetzliche Krankenkassen (nicht alle Kassen sind beteiligt) und die KVWL als Vertragspartner ausgehandelt haben, ist Grundlage für die Gründung von regionalen palliativmedizinischen Konsiliardiensten und die Definition ihrer Strukturqualität und Aufgaben .

Die Teilnahme an der Vereinbarung ist für alle Beteiligten, also die Krankenkassen, den Hausarzt und die Versicherten freiwillig.

Teilnahmeinteressierte Haus- und Fachärzte erklären ihren Beitritt gegenüber der KVWL schriftlich. Diese informiert die Verbände der Krankenkassen und den regionalen PKD.

 

Einschreibeformulare für Ärzte und Patienten können Sie auf dieser Seite herunterladen.



 

Wie ist die Umsetzung der Palliativvereinbarung in der Praxis geregelt ?

Für die Teilnahme einer Hausärztin / eines Hausarztes an der o.g. Vereinbarung genügt ein Fax mit einer Teilnahmeerklärung an die KVWL bzw. das PKD Büro in Stadtlohn (Anlage 1).
Die Koordinatorin des PKD wird sodann mit der Praxis Kontakt aufnehmen, ein ->
Merkblatt für den Arzt übergeben und Fragen beantworten.

Der behandelnde Arzt klärt seinen Patienten über die Therapie- und Betreuungsoption mit einem palliativmedizinischen Konsiliardienst im Hintergrund auf und bittet ihn, eine Teilnahmeerklärung zu unterschreiben (Anlage 3; näheres siehe Merkblatt für Hausärzte).

Die Teilnahmeerklärung des Patienten sowie ein Stammdatenblatt mit Angaben des behandelnden Arztes über die vorliegende Erkrankung gehen per Fax an das PKD-Büro. Für diese Leistung erhält der Hausarzt eine nicht budgetierte Vergütung. Fortan sind bestimmte Leistungen des Hausarztes für seinen Patienten mehr wert: für Hausbesuche bei seinem Patienten können Zuschlagsziffern angesetzt werden.
 
Das Ausscheiden (z.B. nach Versterben) des Patienten dokumentiert der Hausarzt auf einem Abschlussbogen, den er dem PKD-Team zur Verfügung stellt.